So funktioniert ein Mikroplastik Wasserfilter mit Aktivkohle Blockfilter
Mikroplastik filtern – mechanische Barriere statt loser Schüttung
Gesinterte Aktivkohle-Blockfilter bestehen aus einem festen Block mit definierter Porenstruktur. Im Gegensatz zu losen Granulat-Schüttungen – wie in BRITA-Tischfiltern – kann das Wasser keine Kanäle bilden und ungefiltert durchfließen. Das Prinzip heißt mechanische Tiefenfiltration: Partikel lagern sich in der Porenstruktur ab, während gelöste Mineralien wie Calcium und Magnesium durchfließen. Du erhältst Trinkwasser ohne Mikroplastik, aber mit dem natürlichen Mineralgehalt.
Primus SD oder Duplex SD – welcher Filtereinsatz passt zu dir?
Der ABF Primus SD mit 0,45 µm Filterfeinheit reduziert Mikroplastik, Chlor, Pestizide und Schwermetalle bei einem Durchfluss von 4 l/min. Für Haushalte mit höherem Wasserbedarf bietet der ABF Duplex SD eine 2-stufige Filtration: Der Aktivkohle-Block arbeitet mit einer Hohlfasermembran (0,1 µm). Das steigert den Durchfluss auf rund 7 l/min und erhöht die Keimrückhaltung auf 99,99995 %. Carbonit bietet mit dem IFP Puro im VARIO-HP System eine vergleichbare Lösung.
Auftisch oder Untertisch – zwei Installationswege
Auftischfilter wie der Alvito Set Pure oder der Carbonit SANUNO schließt du direkt am Wasserhahn an – ohne Bohrung, ohne Werkzeug. Das macht sie zum idealen Wasserfilter gegen Mikroplastik für Mietwohnungen. Untertischfilter wie das Alvito Set Smart Direct oder der Carbonit VARIO Comfort verschwinden unter der Spüle und filtern das gesamte Kaltwasser. Beide Varianten arbeiten mit gesinterter Aktivkohle und liefern nachweislichen Schutz gegen Mikroplastik im Leitungswasser. Ein Wasserfilter-Mikroplastik-Test der UEG GmbH Wetzlar bestätigt die Wirksamkeit bei Partikeln ab 0,3 µm – unabhängig vom Installationstyp.
Du brauchst Hilfe bei der Auswahl? Ruf uns an unter 02255 92 18 118 – wir beraten dich persönlich.