Kollektion: Aktivkohle-Blockfilter für Wasserfilter

Aktivkohle-Blockfilter von Alvito & Carbonit – gefertigt in Deutschland | Filterfeinheit ab 0,02 µm | geprüfte Schadstoffrückhaltung | Wechsel alle 6 Monate

Laborgeprüfte Filterleistung
Chlor, Blei, Pestizide & Mikroplastik
Made in Germany
Alvito & Carbonit
Filterfeinheit ab 0,1 µm
Blockfilter mit drei Wirkprinzipien
Mineralien bleiben erhalten
Calcium & Magnesium für natürlichen Geschmack
Persönliche Beratung
Tel. 02255 92 18 118

Aktivkohle-Blockfilter: Filterpatronen für sauberes Trinkwasser

Dein Leitungswasser enthält mehr als nur Wasser. Chlor, Pestizide, Schwermetalle wie Blei und Kupfer sowie Medikamentenrückstände – all diese Stoffe können trotz Aufbereitung im Wasserwerk in deiner Leitung ankommen. Ein Aktivkohle Blockfilter reduziert diese Verunreinigungen direkt an der Entnahmestelle und ist für jeden Haushalt geeignet. Du installierst ihn als Untertisch-Wasserfilter unter der Spüle oder als Auftischfilter am Wasserhahn – und filterst nur das Wasser, das du tatsächlich zum Trinken und Kochen nutzt.

Alle Aktivkohle-Blockfilter in unserem Sortiment stammen von zwei deutschen Herstellern: Alvito (Sitz in Nürnberg, laborgeprüft durch UEG Wetzlar) und Carbonit (Fertigung in Salzwedel, TÜV-geprüft). Die gesinterten Blockfilter arbeiten mit einer Filterfeinheit ab 0,1 µm und nutzen drei Wirkprinzipien gleichzeitig – mechanische Filtration, katalytische Wirkung gegen Chlor und adsorptive Kräfte gegen gelöste Schadstoffe. Die natürlichen Mineralien in deinem Trinkwasser bleiben dabei vollständig erhalten.

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Gut zu wissen: Filtertechnik im Detail

Drei Wirkprinzipien arbeiten zusammen. Die mechanische Wirkung hält alle Partikel zurück, die größer als die Poren des Filters sind. Die katalytische Wirkung wandelt Chlor und Chlorverbindungen um – der typische Schwimmbadgeschmack verschwindet. Die adsorptive Wirkung lagert gelöste Schadstoffe über Van-der-Waals-Kräfte an der Aktivkohle-Oberfläche an.

Folgende Stoffe entfernt ein gesinterter Aktivkohle-Blockfilter nachweislich:

Chlor & Chlorabbauprodukte Blei & Kupfer Pestizide & Herbizide Medikamentenrückstände Hormonrückstände Bakterien & Parasiten Mikroplastik Asbestfasern Geruchs- & Geschmacksstoffe Rostpartikel & Schwebeteile

Aktivkohle entnimmt keine gelösten Mineralien. Calcium, Magnesium und andere natürliche Mineralstoffe bleiben vollständig im Wasser. Das natürliche Mineralien-Gleichgewicht bleibt erhalten – du merkst das am frischen, vollen Geschmack.

Kalk (Calciumcarbonat) wird ebenfalls nicht entfernt. Aktivkohle eignet sich nicht zur Wasserenthärtung. Wer Kalkablagerungen reduzieren möchte, hat zwei Optionen: den ABF Primus CLC mit keramischem Kalkschutz-Granulat, das die Kalkstruktur verändert, oder eine BRITA-Enthärtungskartusche als Ergänzung zum Einbaufilter.

Ebenfalls nicht gefiltert werden gelöste Salze wie Nitrat, Nitrit und Ammonium. Diese Stoffe sind in der Regel in so geringen Konzentrationen im Leitungswasser vorhanden, dass die Trinkwasserverordnung eingehalten wird.

Calcium ✓ Magnesium ✓ Natürliche Mineralien ✓ Kalk (nicht entfernt) Gelöste Salze (nicht entfernt)

Beide Verfahren nutzen Hohlfasermembranen im Inneren des Filtereinsatzes als zweite Filterstufe. Sie wirken rein mechanisch wie extrem feine Siebe. Der Unterschied liegt in der Porengröße.

Mikrofiltration (Porengröße 0,1–0,15 µm) hält Bakterien zu über 99,99 % zurück. Die Alvito ABF Duplex-Filter und die Carbonit IFP Puro nutzen dieses Verfahren. Vorteil: Der Durchfluss liegt bei ca. 7 l/min – deutlich schneller als bei reinen Aktivkohle-Filtern.

Ultrafiltration (Porengröße 0,02 µm) geht einen Schritt weiter und hält zusätzlich Viren zurück. Die Carbonit IFP Ultra nutzt dieses Verfahren. Der Durchfluss ist mit ca. 1,8 l/min deutlich geringer – ein Kompromiss zugunsten maximaler Sicherheit.

Für die allermeisten Haushalte in Deutschland reicht ein Standard-Blockfilter mit 0,45 µm Filterfeinheit. Eine Hohlfasermembran empfiehlt sich, wenn das Filtersystem regelmäßig Temperaturen über 25 °C ausgesetzt ist oder ein besonders hoher Keimschutz gewünscht wird.

Aktivkohle-Blockfilter im Detail: Technik, Herstellung und Kompatibilität

Drei Wirkprinzipien in einem Aktivkohleblock

Ein gesinterter Aktivkohle-Blockfilter arbeitet nach drei Prinzipien gleichzeitig. Die mechanische Filtration hält Partikel zurück – Bakterien, Mikroplastik und Asbestfasern, alles, was größer als die Poren des Filters ist. Die Filterfeinheit liegt je nach Modell bei 0,45 µm. Die katalytische Wirkung wandelt Chlor und Chlorverbindungen um, sodass der typische Schwimmbadgeschmack verschwindet. Die adsorptiven Kräfte binden gelöste Schadstoffe wie Pestizide, Herbizide und Hormonrückstände über Van-der-Waals-Kräfte an der riesigen inneren Oberfläche der Aktivkohle. Ein Gramm hochwertige Aktivkohle bietet bis zu 1.300 m² Adsorptionsfläche.

Gesintert statt extrudiert – warum das Herstellungsverfahren entscheidet

Beim Sintern backt der Hersteller feinstes Aktivkohle-Pulver mit Bindemittel in Formen – vergleichbar mit Brot im Ofen. Das Bindemittel verkokt dabei, und die Poren bleiben offen. Beim günstigeren Extrudieren schmilzt das Bindemittel und verklebt bis zu 50 % der Aktivkohle-Oberfläche. Diese Blockfilter nutzen deshalb deutlich mehr Aktivkohle für die Filtration. Die Filterpatronen Alvito ABF Primus SD und ABF Duplex SD setzen auf einen besonders hohen Aktivkohleanteil. Carbonit setzt mit dem NFP Premium auf hohe Filterleistung. Der IFP Puro ergänzt den Aktivkohleblock um eine Hohlfaser-Membran (0,1 µm).

Welcher Filtereinsatz passt in welches Gehäuse?

Die Alvito-Filterpatronen (ABF-Serie) passen in die Alvito Einbaufilter 2.2 und die Alvito Auftischfilter. Die Carbonit-Filtereinsätze (NFP, IFP, GFP, EM) passen in die Gehäuse SANUNO, VARIO-HP und DUO-HP – und ebenso in die Alvito Einbaufilter 2.2 und die Alvito Auftischfilter. Für das QUADRO-System gibt es spezielle WFP-Patronen in 10 Zoll und 20 Zoll Baulänge. Der Filterwechsel erfolgt gemäß DIN 1988 nach spätestens 6 Monaten – unabhängig von der erreichten Literleistung. Die durchschnittliche Lebensdauer eines gesinterten Aktivkohlefilters liegt bei rund 6.000 bis 10.000 Litern. Bei stark partikelhaltigem Leitungswasser kann ein vorgeschalteter Sedimentfilter (ab 10 µm) die Lebensdauer des Blockfilters zusätzlich verlängern.

Du bist unsicher, welcher Aktivkohleblockfilter zu deinem System passt? Ruf uns an unter 02255 92 18 118 – wir beraten dich persönlich.

Häufige Fragen zu Aktivkohle-Blockfiltern

Entfernt ein Aktivkohle-Blockfilter Kalk aus dem Wasser?

Nein. Aktivkohle-Blockfilter reduzieren keinen Kalk. Kalk besteht aus gelöstem Calcium und Magnesium – diese Mineralien sind kleiner als die Poren des Filters und passieren ihn ungehindert. Das ist gewollt: Calcium und Magnesium tragen zur Genusstauglichkeit deines Trinkwassers bei. Wenn du Kalk reduzieren möchtest, hast du zwei Wege: Eine BRITA Purity C-Kartusche als zweite Stufe hinter dem Aktivkohle-Block senkt die Wasserhärte echt durch Ionentausch. Alternativ kombiniert der Alvito ABF Primus CLC Aktivkohle und Kalkschutz-Granulat in einer Patrone – der Kalk bleibt im Wasser, haftet aber weniger an Oberflächen.

Was unterscheidet gesinterte von extrudierten Blockfiltern?

Der Unterschied liegt im Herstellungsverfahren. Beim Sintern backt der Hersteller feinstes Aktivkohle-Pulver bei hohen Temperaturen in Formen. Das Bindemittel verkokt, und die Poren bleiben offen – die gesamte Aktivkohle-Oberfläche steht für die Adsorption zur Verfügung. Beim gängigen Extrudieren schmilzt das Bindemittel und verklebt bis zu 50 % der Oberfläche. Gesinterte Blockfilter bieten deshalb eine deutlich höhere Filterleistung pro Gramm Aktivkohle. Alle Filter bei Quellnatura sind gesintert.

Wie oft muss ich den Filtereinsatz wechseln?

Der Filterwechsel sollte spätestens nach 6 Monaten erfolgen – so schreibt es die DIN 1988 vor. Das gilt unabhängig von der Literleistung, die je nach Modell zwischen 6.000 und 10.000 Litern liegt. Reduziert sich der Durchfluss vorher spürbar, ist das kein Defekt. Der Filter hält Partikel zurück und zeigt damit, dass er arbeitet. Ein früherer Wechsel ist in diesem Fall sinnvoll.

Welcher Filtereinsatz passt in mein Gehäuse?

Die Alvito-Filterpatronen (ABF Primus SD, ABF Duplex SD, ABF Duplex EM) passen in die Alvito Einbaufilter 2.2 und die Alvito Auftischfilter. Die Carbonit-Filtereinsätze (NFP, IFP, GFP, EM) passen in die Gehäuse SANUNO, VARIO-HP und DUO-HP – und ebenso in die Alvito Einbaufilter 2.2 und die Alvito Auftischfilter. Für das Carbonit QUADRO-System gibt es spezielle WFP-Patronen in 10 Zoll und 20 Zoll Baulänge. Wenn du unsicher bist, ruf uns an unter 02255 92 18 118 – wir finden den richtigen Einsatz für dein System.

Ist ein Aktivkohle-Blockfilter besser als Umkehrosmose?

Das kommt auf dein Ziel an. Ein Aktivkohle-Blockfilter reduziert Chlor, Pestizide, Schwermetalle, Bakterien und Geschmacks- und Geruchsstoffe – und behält die natürlichen Mineralien im Wasser. Umkehrosmoseanlagen filtern zusätzlich gelöste Salze und Nitrat, entfernen aber auch Calcium und Magnesium. Außerdem verbrauchen sie 3 bis 5 Liter Wasser pro Liter Filtrat. Für die meisten Haushalte bietet ein gesinterter Aktivkohlefilter die bessere Balance aus Filterleistung, Geschmack und Nachhaltigkeit. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die Rückhalteleistung gesinterter Blockfilter bei den gängigen Trinkwasser-Verunreinigungen.

Was bringt EM-Keramik im Filtereinsatz?

EM steht für Effektive Mikroorganismen. Bei Filtereinsätzen mit EM-Zusatz ersetzt ein Teil der Aktivkohle (5–10 %) ein spezielles EM-Keramik-Granulat, das bereits beim Sintern in den Block eingearbeitet wird. EM-Keramik kann die Oberflächenspannung des Wassers reduzieren und Wassercluster verkleinern.

Was du davon merkst: Viele Nutzer berichten von einem spürbar weicheren Mundgefühl und einem frischeren Geschmack. Die Filterleistung bei Schadstoffen bleibt dabei auf dem gleichen hohen Niveau, weil die Aktivkohle den überwiegenden Anteil des Blocks ausmacht. EM-Keramik ist in folgenden Filtereinsätzen enthalten: Alvito ABF Primus EM, ABF Primus CLC, ABF Duplex EM sowie Carbonit EM Premium und EM Puro.

Brauche ich eine Hohlfasermembran?

Für die meisten Haushalte in Deutschland reicht ein reiner Aktivkohle-Blockfilter mit 0,45 µm Filterfeinheit. Er entfernt Bakterien, Pestizide, Medikamentenrückstände, Blei, Kupfer und Chlor zuverlässig.

Eine Hohlfasermembran als zweite Filterstufe lohnt sich in drei Fällen: Erstens, wenn dein Filtersystem regelmäßig Temperaturen über 25 °C ausgesetzt ist – etwa bei einem Untertischfilter neben der Spülmaschine. Wärme begünstigt Keimwachstum, und die Membran hält Bakterien zu über 99,99 % zurück. Zweitens, wenn du einen besonders hohen Durchfluss brauchst. Die Duplex- und Puro-Filter schaffen ca. 7 l/min, weil der Aktivkohle-Block gröbere Poren besitzt und die Membran die Feinarbeit übernimmt. Drittens: Wenn du maximale Sicherheit auch gegenüber Viren wünschst – dann ist die Carbonit IFP Ultra mit 0,02 µm Ultrafiltration die richtige Wahl, allerdings bei reduziertem Durchfluss von ca. 1,8 l/min.

Welcher Filtereinsatz passt zu deinem System?