Kollektion: Filterpatronen für Aktivkohle-Wasserfilter

Gesinterte Blockfilter von Alvito & Carbonit – gefertigt in Deutschland | Filterfeinheit ab 0,02 µm | geprüfte Schadstoffrückhaltung | Wechsel alle 6 Monate

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Wasserbelebung mit EM-Keramik?

EM-Keramik kann Wassercluster verkleinern. Viele Nutzer berichten von weicherem, frischerem Geschmack.

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Geprüfte Filterleistung
Über 99 % Rückhaltung bei Chlor, Pestiziden & Keimen
Made in Germany
Alvito: Nürnberg · Carbonit: Salzwedel
Filterfeinheit ab 0,02 µm
Gesinterte Aktivkohle-Blockfilter
Mineralien bleiben erhalten
Calcium & Magnesium für natürlichen Geschmack
Persönliche Beratung
Tel. 02255 92 18 118
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17 produkte

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So funktioniert ein Aktivkohle-Blockfilter

Der Filtereinsatz ist das Herz jedes Wasserfilters. Er entscheidet über die Qualität deines Trinkwassers. Alle Filterpatronen in unserem Sortiment nutzen gesinterte Aktivkohle als Filtermedium. Beim Sintern wird feinstes Aktivkohle-Pulver in Formen gebacken – ähnlich wie Brot im Ofen. Das Ergebnis: ein fester Block mit Millionen gleichmäßig verteilter Poren und Kanäle.

Pro Gramm Aktivkohle entsteht eine innere Oberfläche von bis zu 1.300 m². Ein einziger Filtereinsatz bringt es damit auf die Fläche von rund 100 Fußballfeldern. Das Wasser durchströmt diese feine Struktur und kommt intensiv mit der Oberfläche in Kontakt. Drei Wirkprinzipien arbeiten dabei zusammen:

Die mechanische Wirkung hält Partikel zurück, die größer als die Poren des Filters sind – darunter Bakterien, Mikroplastik, Asbestfasern und Parasiten wie Giardien. Die katalytische Wirkung wandelt Chlor und Chlorverbindungen um, sodass der typische Schwimmbadgeschmack aus dem Wasser verschwindet. Die adsorptive Wirkung lagert gelöste Schadstoffe wie Blei, Kupfer, Pestizide, Herbizide und Medikamentenrückstände an der Aktivkohle an – über Van-der-Waals-Kräfte, die ähnlich wie Magnetkräfte wirken.

Gesintert statt extrudiert: Warum die Herstellung zählt

Nicht jeder Blockfilter filtert gleich gut. Beim günstigeren Extrudieren schmilzt das Bindemittel und verklebt einen großen Teil der Aktivkohle-Oberfläche – bis zu 50 % gehen so für die Filterwirkung verloren. Gesinterte Blockfilter dagegen verkoken das Bindemittel während der Herstellung. Dadurch bleibt deutlich mehr Oberfläche für die Adsorption frei. Der Anteil an Bindemittel liegt bei unter 10 %.

Alle Filtereinsätze von Alvito und Carbonit werden in Deutschland gesintert: Alvito in Nürnberg, Carbonit in Salzwedel. Auf den Zusatz von Silber zur Desinfektion verzichten beide Hersteller bewusst. Die feine Porengröße der Blockfilter macht Silber überflüssig.

Welcher Filtereinsatz passt zu deinem Gerät?

Die Filterpatronen von Alvito passen in die Alvito Einbaufilter 2.1 und 2.2. Die Carbonit-Filtereinsätze (NFP, IFP, GFP, EM) passen in die Carbonit-Gehäuse SANUNO, VARIO-HP, DUO-HP und CITO-QC. Für das Carbonit QUADRO-System gibt es spezielle WFP-Patronen in 10" und 20" Baulänge.

Jeder Filtereinsatz muss nach spätestens 6 Monaten gewechselt werden – so schreibt es die DIN 1988 vor. Reduziert sich der Durchfluss vorher spürbar, ist das kein Defekt, sondern ein Zeichen dafür, dass der Filter Partikel zurückhält und seine Arbeit tut.

Hohlfasermembran, EM-Keramik, Kalkschutz: Die Unterschiede

Einige Filtereinsätze kombinieren den Aktivkohle-Block mit einer zweiten Filterstufe. Hohlfasermembranen im Inneren des Filters bieten zusätzlichen Keimschutz – bei der Mikrofiltration (0,1–0,15 µm) gegen Bakterien, bei der Ultrafiltration (0,02 µm) sogar gegen Viren. Dafür bieten diese Filter einen schnelleren Durchfluss, weil der Aktivkohle-Block gröbere Poren besitzt.

Filtereinsätze mit EM-Keramik ersetzen einen Teil der Aktivkohle durch effektive Mikroorganismen-Keramik. Viele Nutzer berichten von spürbar weicherem und frischerem Geschmack. Die EM-Keramik kann Wassercluster verkleinern und die Oberflächenspannung reduzieren.

Der ABF Primus CLC enthält zusätzlich ein keramisches Kalkschutz-Granulat. Es wandelt lösliches Calciumbicarbonat in unlösliche Calciumcarbonat-Kristalle um. Der Kalk bleibt im Wasser, ändert aber seine Struktur – und lagert sich weniger hartnäckig an Oberflächen und in Geräten ab.

Gut zu wissen: Filtertechnik im Detail

Drei Wirkprinzipien arbeiten zusammen. Die mechanische Wirkung hält alle Partikel zurück, die größer als die Poren des Filters sind. Die katalytische Wirkung wandelt Chlor und Chlorverbindungen um – der typische Schwimmbadgeschmack verschwindet. Die adsorptive Wirkung lagert gelöste Schadstoffe über Van-der-Waals-Kräfte an der Aktivkohle-Oberfläche an.

Folgende Stoffe entfernt ein gesinterter Aktivkohle-Blockfilter nachweislich:

Chlor & Chlorabbauprodukte Blei & Kupfer Pestizide & Herbizide Medikamentenrückstände Hormonrückstände Bakterien & Parasiten Mikroplastik Asbestfasern Geruchs- & Geschmacksstoffe Rostpartikel & Schwebeteile

Aktivkohle entnimmt keine gelösten Mineralien. Calcium, Magnesium und andere natürliche Mineralstoffe bleiben vollständig im Wasser. Das natürliche Mineralien-Gleichgewicht bleibt erhalten – du merkst das am frischen, vollen Geschmack.

Kalk (Calciumcarbonat) wird ebenfalls nicht entfernt. Aktivkohle eignet sich nicht zur Wasserenthärtung. Wer Kalkablagerungen reduzieren möchte, hat zwei Optionen: den ABF Primus CLC mit keramischem Kalkschutz-Granulat, das die Kalkstruktur verändert, oder eine BRITA-Enthärtungskartusche als Ergänzung zum Einbaufilter.

Ebenfalls nicht gefiltert werden gelöste Salze wie Nitrat, Nitrit und Ammonium. Diese Stoffe sind in der Regel in so geringen Konzentrationen im Leitungswasser vorhanden, dass die Trinkwasserverordnung eingehalten wird.

Calcium ✓ Magnesium ✓ Natürliche Mineralien ✓ Kalk (nicht entfernt) Gelöste Salze (nicht entfernt)

Beide Verfahren nutzen Hohlfasermembranen im Inneren des Filtereinsatzes als zweite Filterstufe. Sie wirken rein mechanisch wie extrem feine Siebe. Der Unterschied liegt in der Porengröße.

Mikrofiltration (Porengröße 0,1–0,15 µm) hält Bakterien zu über 99,99 % zurück. Die Alvito ABF Duplex-Filter und die Carbonit IFP Puro nutzen dieses Verfahren. Vorteil: Der Durchfluss liegt bei ca. 7 l/min – deutlich schneller als bei reinen Aktivkohle-Filtern.

Ultrafiltration (Porengröße 0,02 µm) geht einen Schritt weiter und hält zusätzlich Viren zurück. Die Carbonit IFP Ultra nutzt dieses Verfahren. Der Durchfluss ist mit ca. 1,8 l/min deutlich geringer – ein Kompromiss zugunsten maximaler Sicherheit.

Für die allermeisten Haushalte in Deutschland reicht ein Standard-Blockfilter mit 0,45 µm Filterfeinheit. Eine Hohlfasermembran empfiehlt sich, wenn das Filtersystem regelmäßig Temperaturen über 25 °C ausgesetzt ist oder ein besonders hoher Keimschutz gewünscht wird.

FAQs

Wie oft muss ich den Filtereinsatz wechseln?

Alle 6 Monate – unabhängig davon, wie viel Wasser du verbrauchst. Diese Frist empfiehlt die DIN 1988 aus hygienischen Gründen. Innerhalb dieser 6 Monate hängt die maximale Wassermenge vom jeweiligen Filtereinsatz ab: Der Alvito ABF Primus SD schafft bis zu 8.000 Liter, die Carbonit NFP Premium bis zu 10.000 Liter. Reduziert sich der Durchfluss vorher spürbar, ist das kein Defekt. Im Gegenteil: Der Filter zeigt dir damit, dass er Partikel aus dem Wasser zurückhält und seine Arbeit tut. In dem Fall tauschst du den Filtereinsatz einfach früher.

Tipp: Wir bieten einen Lieferservice an, der dir den neuen Filter automatisch alle 6 Monate zuschickt – so verpasst du keinen Wechsel.

Passen Alvito- und Carbonit-Filterpatronen in jedes Gerät?

Ja. Alle Aktivkohle-Blockfilter von Alvito (ABF Primus und ABF Duplex) und von Carbonit (NFP, IFP, GFP, EM) passen in die gängigen Auftischfilter und Untertisch-Wasserfilter beider Hersteller. Du bist also nicht an eine Marke gebunden und kannst frei nach deinen Anforderungen wählen. Die einzige Ausnahme: Für das Carbonit QUADRO-Hauswasserfilter-System brauchst du die speziellen WFP-Patronen in 10" oder 20" Baulänge. Wenn du einen Carbonit-Filtereinsatz in einem Alvito-Gehäuse nutzt, entferne die Flachdichtung an der Patrone – so sitzt sie korrekt.

Entfernt ein Aktivkohle-Blockfilter Kalk?

Nein. Aktivkohle entnimmt keine Härtebildner wie Calcium und Magnesium. Dein Wasser behält seinen natürlichen Mineraliengehalt – das ist für den Geschmack und deinen Körper ein Vorteil. Kalkablagerungen in Wasserkochern und Co. bleiben dadurch aber bestehen.

Wenn dich Kalk stört, hast du zwei Optionen. Der Alvito ABF Primus CLC enthält ein keramisches Kalkschutz-Granulat, das lösliches Calciumbicarbonat in unlösliche Calciumcarbonat-Kristalle umwandelt. Der Kalk bleibt im Wasser, ändert aber seine Struktur und haftet deutlich weniger an Oberflächen. Für Kaffeemaschinen oder vollen Teegenuss empfiehlt sich zusätzlich eine BRITA Purity Enthärtungskartusche nach dem Aktivkohlefilter. Sie arbeitet mit Ionentausch und reduziert die Wasserhärte gezielt.

Was bringt EM-Keramik im Filtereinsatz?

EM steht für Effektive Mikroorganismen. Bei Filtereinsätzen mit EM-Zusatz ersetzt ein Teil der Aktivkohle (5–10 %) ein spezielles EM-Keramik-Granulat, das bereits beim Sintern in den Block eingearbeitet wird. EM-Keramik kann die Oberflächenspannung des Wassers reduzieren und Wassercluster verkleinern.

Was du davon merkst: Viele Nutzer berichten von einem spürbar weicheren Mundgefühl und einem frischeren Geschmack. Die Filterleistung bei Schadstoffen bleibt dabei auf dem gleichen hohen Niveau, weil die Aktivkohle den überwiegenden Anteil des Blocks ausmacht. EM-Keramik ist in folgenden Filtereinsätzen enthalten: Alvito ABF Primus EM, ABF Primus CLC, ABF Duplex EM sowie Carbonit EM Premium und EM Puro.

Gesinterter vs. extrudierter Blockfilter – was ist besser?

Die Herstellungsart entscheidet maßgeblich über die Filterqualität. Beim Extrudieren werden Aktivkohle-Pulver und Bindemittel erhitzt und in Form gepresst. Das geschmolzene Bindemittel verklebt dabei bis zu 50 % der Aktivkohle-Oberfläche – diese Fläche steht dann nicht mehr für die Filterwirkung zur Verfügung.

Beim Sintern wird das Gemisch in Formen gefüllt und im Ofen gebacken. Das Bindemittel verkocht während des Prozesses und gibt die Oberfläche der Aktivkohle wieder frei. Der Bindemittel-Anteil liegt bei unter 10 %. Zusätzlich erzeugt das Sintern eine gleichmäßigere Porenverteilung im Block. Das ist wichtig, weil Wasser immer den Weg des geringsten Widerstands wählt. Ungleichmäßige Poren bedeuten: Das Wasser fließt bevorzugt durch die größeren Kanäle – und dort ist die Filterwirkung schwächer.

Alle Filtereinsätze in unserem Sortiment sind ausschließlich gesintert. Alvito fertigt in Nürnberg, Carbonit in Salzwedel. Auf den Zusatz von Silber zur Desinfektion verzichten beide Hersteller bewusst, weil die feine Porengröße der gesinterten Blockfilter Silber überflüssig macht.

Brauche ich eine Hohlfasermembran?

Für die meisten Haushalte in Deutschland reicht ein reiner Aktivkohle-Blockfilter mit 0,45 µm Filterfeinheit. Er entfernt Bakterien, Pestizide, Medikamentenrückstände, Blei, Kupfer und Chlor zuverlässig.

Eine Hohlfasermembran als zweite Filterstufe lohnt sich in drei Fällen: Erstens, wenn dein Filtersystem regelmäßig Temperaturen über 25 °C ausgesetzt ist – etwa bei einem Untertischfilter neben der Spülmaschine. Wärme begünstigt Keimwachstum, und die Membran hält Bakterien zu über 99,99 % zurück. Zweitens, wenn du einen besonders hohen Durchfluss brauchst. Die Duplex- und Puro-Filter schaffen ca. 7 l/min, weil der Aktivkohle-Block gröbere Poren besitzt und die Membran die Feinarbeit übernimmt. Drittens: Wenn du maximale Sicherheit auch gegenüber Viren wünschst – dann ist die Carbonit IFP Ultra mit 0,02 µm Ultrafiltration die richtige Wahl, allerdings bei reduziertem Durchfluss von ca. 1,8 l/min.